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Roggendorf

In der Studiensammlung des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie befinden sich 112 Funde aus Roggendorf, die größtenteils aus der Sammlung Much stammen. Roggendorf  weist mehrere frühbronzezeitliche Fundstellen auf, die in der Arbeit von E. Lauermann zusammengefasst wurden. Die Funde aus der Sammlung datieren sowohl in die Frühbronzezeit/Bronzezeit, als auch ins Neolithikum.

Die Funde setzen sich zusammen aus Steinwerkzeuge/-geräte (Klingen, Klopfsteine, Sicheleinsatz, Dechsel, Äxte, Beile (Abb.1)…), Bronzeschmuck (Schleifenringe, Nadeln (Abb.2), Noppenringe, Spiralröllchen…) und Keramikgefäße/-objekte (Schalen, Töpfe, Gefäßfragmente, Tontrommel (Abb.3)….).

 

Literatur:

E. Lauermann, Studien zur Aunjetitz-Kultur im nördlichen Niederösterreich, UPA 99, 2003, 292ff.

F. Scheibenreiter, Das Aunjetitz-Gräberfeld Kirchbergheide in Roggendorf, NÖ, ArchA 25, 1959, 74ff.

Datierung

Gesamt

Keramik

Metall

Stein

Ton

Fehlbestand

29

8

6

15

 

Ohne Datierung:prähistorisch

2

1

 

 

1

Neolithikum

48

4

 

44

 

Neolithikum:Frühneolithikum

1

 

 

1

 

Neolithikum:Mittelneolithikum

1

1

 

 

 

Neolithikum:Jungneolithikum:jünger

1

 

 

1

 

Bronzezeit

12

 

9

 

3

Bronzezeit:Frühbronzezeit=A

17

6

11

 

 

Bronzezeit:Frühbronzezeit:BzA2

1

 

1

 

 

Abb.1: Steinbeil, Neolithikum (15437, Foto G. Gattinger).

Abb.2: Rollenkopfnadel, Frühbronzezeit A (11055, Foto B. Schier).

Abb.3: Tontrommel, Frühbronzezeit A (15492, Foto B. Schier).
Kontakt:

Studiensammlung
des Instituts für
Urgeschichte und
Historische Archäologie,

3. Stock

Franz-Klein-Gasse 1
A-1190 Wien

E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0