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Mondsee organische Reste (Projekt Nr.4)

Aufgrund der außergewöhnlichen Lagerbedingungen, unter Wasser und bei Luftabschluß, konnten sich organische Reste, die sonst schnell verwittern, 5000 Jahre lang erhalten. Aufgrund dieser Funde wissen wir beispielsweise, daß die Bewohner der Pfahlbauten am Mondsee Brot mit Triebmittel gebacken und Schnüre verzwirnt und verknotet haben. Äpfel wurden gesammelt, halbiert und getrocknet. Getreidereste, Haselnüsse, Bucheckern, Stroh, Halme und Holzstücke wurden aus dem Schlamm des Sees geborgen.

Abb.1: Brot - Schnur - Geweihaxt mit Holzschäftung

Datierung

Gesamt

n. n. zuordenbar

organisches Material

Stein

Datierung nicht zuordenbar

1

 

1

 

Fehlbestand

175

1

173

1

Neolithikum:Spätneolithikum

70

1

69

 

Fotogalerie Organische Reste

Foto B.Schier, Copyright Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität Wien

Kontakt:

Studiensammlung
des Instituts für
Urgeschichte und
Historische Archäologie,

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