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Mondsee Knochen und Geweih (Projekt Nr.7)

Über 1000 Werkzeuge aus Knochen und Geweih beinhaltete die Sammlung Much.  Rund die Hälfte ging bei dem Kriegsschaden verloren. Die Artefakte sind teilweise geschliffen, einige wenigen sind hoch glänzend poliert. Die schönsten Stücke sind Knochengabeln zum Hecheln von Fasern. Spartel, Spitzen, Ahlen und Pfrieme sind die häufigsten Werkzeugformen. Auch Meisel und Bohrer wurden geborgen. Oft wird das Gelenksstück als Griff benutzt. Soweit bestimmbar, stammt die beste Qualität vom Hirsch. Auch Reh, Bär, Rind, selten Fuchs, Hund, Gämse und Schwein dienten als Rohstofflieferanten. Am liebsten wurden Röhrenknochen verarbeitet.

Abb.1: Hechelgabel (23 cm) und Löffelchen (3cm)

Datierung

Gesamt

Bein

Stein

Fehlbestand

543

543

 

Neolithikum:Spätneolithikum

584

583

1

Fotogalerie Knochen und Geweih

Foto B.Schier, Copyright Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität Wien

Kontakt:

Studiensammlung
des Instituts für
Urgeschichte und
Historische Archäologie,

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