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Mondsee: Beile und Äxte (Projekt Nr.2)

Die Steingeräte aus geschliffenem, gezähen Gestein der Funde vom Mondsee umfassen über 500 Beile, zig Äxte und Keulen. Das Rohmaterial wurde aus den regionalen Schottern gedeckt, wobei der überragende Anteil aus Serpentinit besteht, gefolgt von Amphibol-Gneis. Vulkanit läßt auf überregionale Rohstoffbeschaffung schließen. Die Beile wurden vermutlich zur Holzverarbeitung verwendet. Obwohl die meisten mehr oder weniger beschädigt sind, kann doch über die Hälfte als vollständig deklariert werden, sodaß die Formen der Beile klar erkennbar ist. Und diese Formen sind bemerkenswert vielfältig, was möglicherweise auf unterschiedliche Schäftungsmethoden oder unterschiedlichen Verwendungszweck zurückzuführen ist.

Literatur:

M. Götzinger, Die Steinrohstoffe der Mondseebeile in der Studiensammlung des Institutes für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien, Archäologie Österreichs 19/2, 2008, 39-42.

V. Reiter, Die Steinbeile vom Mondsee/Station See (OÖ) aus der Sammlung Matthäus Much, 2011. Diplomarbeit an der Universität Wien.

Abb.1:Steinbeile, Knaufhammeraxt

Datierung

Gesamt

Stein

Neolithikum:Spätneolithikum

595

595

Kontakt:

Studiensammlung
des Instituts für
Urgeschichte und
Historische Archäologie,

3. Stock

Franz-Klein-Gasse 1
A-1190 Wien

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