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Ernstbrunn (Projekt Nr. 77)

Die Ernstbrunner Funde aus der Sammlung Much stammen vom Oberleiserberg und vom Steinberg.

Much berichtet, dass das Plateau des Oberleiserbergs übersät sei von Funden wie Hüttenlehm- und Ziegelbruchstücken, zahllosen Keramikscherben (einfache, handgeformte bis hin zu qualitätsvollen, scheibengedrehten), Mahlsteine, Schleifsteine, Webgewichte, Spinnwirtel und Reste von Bronzegeräten. Er erkannte schon, dass der Oberleiserberg durch lange Zeit hindurch besiedelt war.

Westlich davon liegt der Steinberg, wo Much einen teilweise mit Wall und Graben geschützten Lagerplatz ferststellte. Innerhalb des Walls wurden vor allem handgeformte Scherben gefunden.

 

Literatur:

M. Much, Zweiter Bericht über die urgeschichtlichen Ansiedlungen in Niederösterreich, MAG II, 1872, 125-130.

Datierung

Gesamt

<> 

Bein

Keramik

Metall

Stein

Verputz

Fehlbestand

47

 

 

35

 

12

 

keine Info erhalten

9

9

 

 

 

 

 

Ohne Datierung

25

 

1

12

1

6

5

Ohne Datierung:prähistorisch

30

 

 

30

 

 

 

Neolithikum

6

 

 

 

 

6

 

Bronzezeit

4

 

 

4

 

 

 

Hallstattzeit

1

 

 

1

 

 

 

Latènezeit

44

 

 

44

 

 

 

Mittelalter

1

 

 

1

 

 

 

Abb.1: Schuhleistenkeil (8427, Foto G. Gattinger)

Abb.2: Spinnwirtel (8447, Foto B. Schier)
Kontakt:

Studiensammlung
des Instituts für
Urgeschichte und
Historische Archäologie,

3. Stock

Franz-Klein-Gasse 1
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