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Zeichnungen im Inventarbuch

Die Inventarbücher stellen das Gesamtverzeichnis der Sammlung dar. In den vergangenen 100 Jahren wurde die Funde in unterschiedlicher Weise katalogisiert: durch Beschreibungen und/oder durch Zeichnungen (Abb. 1).  Die Zeichnungen sind besonders hilfreich einerseits für die Identifikation verfügbarer Objekte, andererseit für die Dokumentation verlorengegangener. Mancher ungenannte Zeichner schuf eine ganze Reihe kleiner Meisterwerke (Abb. 2), für andere war es eine lästige Aufgabe und dritte verloren auch nach einigen hundert Zeichnungen nicht ihren Humor (Abb. 3). Für die Digitalisierung werden die Zeichnungen gescannt und in die Datenbank verlinkt. Das Einscannen erfolgte mit dem frei zugänglichen Buchscanner an der TU-Bibliothek. Danach müssen die Zeichnungen einzeln digital bearbeitet werden. Kleine Ausbesserungen sind nicht vermeidbar. Ein Maßstab, soweit es Angaben dazu gibt, wird ergänzt. 3000 Zeichnungen aus dem Inventarbuch sind in Unidam abrufbar. Der Fertigstellungsgrad liegt derzeit bei etwa 80 %. 

Subnummernvergabe

Im Rahmen der digitalen Erfassung braucht jedes Objekt eine eindeutige Identifikation. Früher wurden zusammengehörenden Objekten eine gemeinsame Inventarnummer gegeben. Sie werden jetzt durch Subnummern unterteilt (Abb. 4). Gibt es auf der betreffenden Karteikarte Fotos, werden die Subnummern in Reihenfolge der Fotos vergeben und mit Bleistift eingetragen.

Abb. 1: Inventarbuchs mit Beschreibungen und Zeichnungen, unbearbeitet.

Abb. 2: Eine sehr schöne Zeichnung eines verlorengegangenen Silexabschlages (29347).

Abb.3: Kyprischen Statuette, Fundort und Zeichner unbekannt (28345).

Abb. 4: Subnummern gemäß Karteikarte, vorbereitet für die Beschriftung.
Kontakt:

Studiensammlung
des Instituts für
Urgeschichte und
Historische Archäologie,

3. Stock

Franz-Klein-Gasse 1
A-1190 Wien

E-Mail
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