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Diplomarbeit vergeben

Aus dem Bestand der Studiensammlung wurde eine Diplomarbeit vergeben. Die Steinbeilklingen der Station See vom Mondsee, Ende des 19. Jhdts von Matthäus Much vom heute 3 m tiefen Seegrund gehoben, werden von Violetta Reiter (Abb.1) im Rahmen der Diplomarbeit im Fach Ur- und Frühgeschichte bearbeitet. Die rund 450 Objekte einer spätneolithischen Uferrandsiedlung sind etwa zur Hälfte vollständige Beilklingen, der Rest umfaßt Nacken- und Schneidenfragment. Sie wurden größtenteils aus Serpentinitgeröllen der Salzach gefertigt. Nun sollen an die 5000 Jahre alten Objekte Fragen zur Herstellung, Schäftung, Gebrauch und Beschädigung gestellt werden.

Besuche

Frau Mag. Claudia Feigl führte Frau Judit Szilagyi, Universität Debreczin durch die Sammlung (Abb.2). Frau Szilagyi bereitet  ihre Dissertation zum Thema Universitätssammlungen in Mittel- und Ost-Europa (Ungarn, Polen, Bulgarien, Rumänien usw.) vor.

Viola Schmid (Abb.2, li), Mitarbeiterin des Digitalisierungs-Projektes, wird ihr Paläolith-Studium in Tübingen fortsetzt.

Sammlerin im Sommer

Daniela arbeitet während der Sommermonate bei der Notgrabung der zukünftigen A5-Nordautobahn mit. Aufgrund von Luftbildern konnten neolithische Siedlungsreste und Bestattungen festgestellt werden. Daniela (Abb.3) legt mit einer Kollegin die Überreste eines Kindes frei.

Abb.1: 450 Steinbeilklingen vom Mondsee werden untersucht.

Abb.2: V. Schmid, C. Feigl, J. Szilagyi (von li).

Abb.3: Daniela bei der Ausgrabung.
Kontakt:

Studiensammlung
des Instituts für
Urgeschichte und
Historische Archäologie,

3. Stock

Franz-Klein-Gasse 1
A-1190 Wien

E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0