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Fotosession am 25.1.2008

Für einen Tag verwandelt sich der Raum der Studiensammlung in ein Fotoatelier. Um die Großkeramikgefäße (Abb.1) aus den hallstattzeitlichen Tumuli von Bernhardsthal, Rabensburg und Bullendorf fotografieren zu können, wird das notwendige Equipment vom Fotolabor in die Sammlung gebracht (Abb.2). Diese Gefäße wurden von M. Much in den 1870er Jahren geborgen und gingen 1912 in den Besitz der Studiensammlung über. 1944/45 wurden sie stark beschädigt, als das Haus, in dem sich die Sammlung damals befand, Wien 9, Wasagasse 4, Ziel von Bombentreffern wurde. Erst in den 1970er Jahren wurde ihre Wiederherstellung abgeschlossen und mit einer Gesamtpublikation des Inventars der Tumuli gewürdigt.
In der Studiensammlung werden sie in den Hochvitrinen in 3 Meter Höhe aufbewahrt (Abb.4). Diese bis zu 60 cm hohen und etwa 50 cm breiten Keramikgefäße sind trotz Restauration äußerst fragil und stoßempfindlich.

Literatur:
M. Much, Neu aufgefundene prähistorische Bau-Denkmäler in Niederösterreich, MZK, N. F. IV, 1878, LXXIX.
M. Much, Niederösterreich in der Urgeschichte, Berichte und Mitteilungen des Alterthums-Vereines zu Wien, XIX, 1880, 128 ff .
L. Franz, Die hallstättischen Hügelgräber von Bernhardstal, Rabensburg und Bullendorf (Nied.-Öst.), WPZ, 9, 1922, 32 ff.
H. Kerchler, Die hallstattzeitlichen Grabhügel von Bernhardthal, Rabensburg und Bullendorf, P. B. Mistelbach, NÖ. Eine Materialvorlage. ArchA Beiheft 15, 1977.

Abb.1: Rudi mit einem hallstattzeitlichen Kegelhalsgefäß.

Abb.2: provisorisches Fotolabor in der Sammlung.

Abb.3: Nina und Rudi assistieren Britt beim Fotografieren.

Abb.4: Michél und Rudi hieven ein kleines Gefäße aus der Vitrinen.
Kontakt:

Studiensammlung
des Instituts für
Urgeschichte und
Historische Archäologie,

3. Stock

Franz-Klein-Gasse 1
A-1190 Wien

E-Mail
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